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Erste Autofähre Zeugnis der Mobilitätskultur am Bodensee

3. September 2010 wak

„Kultur in Bewegung Reisen, Handel und Verkehr“ beim Tag des offenen Denkmals

Konstanz Der deutschlandweit veranstaltete Tag des offenen Denkmals am 12. September 2010 steht in diesem Jahr unter dem Motto „Kultur in Bewegung – Reisen, Handel und Verkehr“. Das Konstanzer Programm beleuchtet Facetten der Mobilitätskultur am Bodensee.

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Meersburg ex Konstanz

Bürgermeister Kurt Werner eröffnet den Aktionstag um 11 Uhr auf der Fähre Meersburg ex Konstanz im Staader Fährhafen. Als frühes Zeugnis des automobilen Zeitalters wird sich die Fähre Meersburg ex Konstanz präsentieren. Erstmals ist das historische Fährschiff am „neuen alten“ Liegeplatz im Staader Fährhafen am jüngst restaurierten historischen Fähranleger zu sehen. Neben der ersten Autofähre, die auf dem Bodensee unterwegs war, präsentiert Konstanz wenige Schritte entfernt die 1953 von Hermann Blomeier errichteten Ländebauten und damit ein architektonisch wertvolles Dokument der nachkriegszeitlichen Erweiterung des Fährhafens.

Endstation Konstanzer Bahnhof

Einen bedeutenden Verkehrsbau des 19. Jahrhunderts stellt der Konstanzer Bahnhof dar. 1863 wurde Konstanz an das badische Eisenbahnnetz angeschlossen. Er war Endstation der badischen Hauptbahn. Der von Heinrich Leonhard in einer Mischung aus Klassizismus und Neugotik errichtete Sandsteinbau wird seit drei Jahren modernisiert, die historische Substanz dabei behutsam restauriert und in die Neugestaltung des Inneren einbezogen.

Archäologinnen über Grabungen am Konzil

Für den Warenverkehr des Mittelalters steht das historische Kaufhaus am Hafen, das so genannte „Konzil“. Aktuelle archäologische Grabungen aus Anlass der Sanierung des historischen Handelshauses legen das Umfeld des mittelalterlichen Großbaus frei. Die beteiligten Archäologinnen informieren über den Stand der Grabungen.

Stilkontraste im Inselhotel

Das 1875 in prominenter Seelage eröffnete Inselhotel befindet sich in den mittelalterlichen Mauern des 100 Jahre zuvor aufgelösten Dominikanerklosters.Führungen zeigen Stilkontraste aus Ordensgotik, historistischer Dekorationskunst und Nachkriegsmoderne.

Jakobsweg in Konstanz

Im Kontext historischer Pilgerpfade stehen die Lorettokapelle auf dem Staaderberg und die Mauritiusrotunde des Konstanzer Münsters – beides wichtige Stationen auf dem Jakobsweg. Die Nachbildung des Hauses der Gottesmutter in Form der Lorettokapelle und die Nachbildung der Jerusalemer Grabeskirche in Gestalt der Mauritiusrotunde sind am Tag des offenen Denkmals zu besichtigen.

Handelsstadt Konstanz

Erstmals werden die Denkmalbesichtigungen begleitet von einer Vortragsreihe im Rosgartenmuseum. In drei Vorträgen geht es um die ehemalige Reichsstadt Konstanz als spätmittelalterliche Handelsmetropole. Der deutschlandweit durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz in Zusammenarbeit mit den staatlichen Denkmalämtern koordinierte Tag des offenen Denkmals wird wie in jedem Jahr lokal veranstaltet.

Foto: Stadtwerke Konstanz

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Der Beitrag wurde am Freitag, den 3. September 2010 um 19:28 Uhr veröffentlicht und wurde unter Konstanz, Kultur abgelegt. Sie können die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen.

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  • Romeo und Julia am Theater Konstanz

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