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	<title>Kommentare zu: Überzeugungstäter auf samstäglicher Wahlkampf-Tour</title>
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	<description>Die Onlinezeitung für den Bodensee</description>
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		<title>Von: Fenedig</title>
		<link>http://www.see-online.info/5282/uberzeugungstater-auf-samstaglicher-wahlkampf-tour/comment-page-1/#comment-108</link>
		<dc:creator>Fenedig</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 14:07:20 +0000</pubDate>
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		<description>Es gibt zig-Institutionen in einer Stadt, die nicht wirtschaftlich zu führen sind, sehr geehrter (Herr?) &quot;superstefan&quot;. Insofern zitieren Sie Herrn Wörnle richtig. Man müsste von manch lieb gewonnen Erfahrungen Abschied nehmen, würde sich eine Stadt - also nicht alleine Konstanz! -nur darauf konzentrieren, alles auszusortieren, &quot;was nicht rentiert&quot;. Da würden einige staunen und in Erregung versetzt werden. Nicht mal Alternatives - etwa ein Kula oder ein K9 - lässt sich im Kerngeschäft erfolgsorientiert managen, wie man weiss. Eine Stadt hat gerade gegenüber dem Oberbegriff &quot;Kultur&quot; eine immer währende Verpflichtung. Dieses kann nun aktuell bedeuten, dass man z.B. einer Philharmonie (nicht nur!) die Chance nicht verspielen möchte, zeitgemäss zu arbeiten, sich besser zu präsentieren, den Bürgern und auswärtigen Besuchern eine Lokalität anzubieten, die in der Konkurrenzsituation auch auf musikalischer Ebene Bestand hat. Das ist eine schöne Aufgabe. Und es darf nicht vergessen werden, dass zusammen mit der &quot;Kongressidee&quot; die - vielzitierten - Synergien wirken werden, das heisst, die Besucher beleben u.a. neben der Hotellerie auch die Einkaufshäuser der Stadt, die Kneipen, die Restaurants, usw. Darüber hinaus generiert Klein-Venedig - sollte es eines Tages tatsächlich realisiert sein - 150 bis 200 neue Arbeitsplätze, zum guten Teil ganzjährige sogar. Auch das trägt letztlich zur allgemeinen Wirtschaftlichkeitsrechnung bei. Freundlicher Gruss.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt zig-Institutionen in einer Stadt, die nicht wirtschaftlich zu führen sind, sehr geehrter (Herr?) &#8220;superstefan&#8221;. Insofern zitieren Sie Herrn Wörnle richtig. Man müsste von manch lieb gewonnen Erfahrungen Abschied nehmen, würde sich eine Stadt &#8211; also nicht alleine Konstanz! -nur darauf konzentrieren, alles auszusortieren, &#8220;was nicht rentiert&#8221;. Da würden einige staunen und in Erregung versetzt werden. Nicht mal Alternatives &#8211; etwa ein Kula oder ein K9 &#8211; lässt sich im Kerngeschäft erfolgsorientiert managen, wie man weiss. Eine Stadt hat gerade gegenüber dem Oberbegriff &#8220;Kultur&#8221; eine immer währende Verpflichtung. Dieses kann nun aktuell bedeuten, dass man z.B. einer Philharmonie (nicht nur!) die Chance nicht verspielen möchte, zeitgemäss zu arbeiten, sich besser zu präsentieren, den Bürgern und auswärtigen Besuchern eine Lokalität anzubieten, die in der Konkurrenzsituation auch auf musikalischer Ebene Bestand hat. Das ist eine schöne Aufgabe. Und es darf nicht vergessen werden, dass zusammen mit der &#8220;Kongressidee&#8221; die &#8211; vielzitierten &#8211; Synergien wirken werden, das heisst, die Besucher beleben u.a. neben der Hotellerie auch die Einkaufshäuser der Stadt, die Kneipen, die Restaurants, usw. Darüber hinaus generiert Klein-Venedig &#8211; sollte es eines Tages tatsächlich realisiert sein &#8211; 150 bis 200 neue Arbeitsplätze, zum guten Teil ganzjährige sogar. Auch das trägt letztlich zur allgemeinen Wirtschaftlichkeitsrechnung bei. Freundlicher Gruss.</p>
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		<title>Von: superstefan</title>
		<link>http://www.see-online.info/5282/uberzeugungstater-auf-samstaglicher-wahlkampf-tour/comment-page-1/#comment-107</link>
		<dc:creator>superstefan</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Mar 2010 11:48:55 +0000</pubDate>
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		<description>KKH ist nicht wirtschaftlich zu führen - Email-Zitat von Herrn Hilmar Wörnle: &quot;Keiner der Befürworter –soweit mir bekannt- behauptet ein solches Haus sei in der Form wirtschaftlich zu führen,&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>KKH ist nicht wirtschaftlich zu führen &#8211; Email-Zitat von Herrn Hilmar Wörnle: &#8220;Keiner der Befürworter –soweit mir bekannt- behauptet ein solches Haus sei in der Form wirtschaftlich zu führen,&#8221;</p>
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		<title>Von: Fenedig</title>
		<link>http://www.see-online.info/5282/uberzeugungstater-auf-samstaglicher-wahlkampf-tour/comment-page-1/#comment-103</link>
		<dc:creator>Fenedig</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Mar 2010 19:11:05 +0000</pubDate>
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		<description>Die Auseinandersetzung um das KKH wird, wie man sieht und liest, neuerdings auch durch Folklore und Mummenschanz mit mehr oder weniger geglückten Einfällen garniert (Und wo Herr Reile auftaucht, wird es - wie erkennbar - meistens besonders anstrengend lustig). Das Sprücheklopfen und das Tafelbeschreiben gehört nun halt eher zu den Gegnern einer Vorlage. Das ist alles hoch demokratisch, auch wenn man sich ab und zu schon Gedanken macht über Sinn oder Unsinn. Aber das ist eine persönliche Frage. Über die Finanzierbarkeit des Projekts als ein Hauptelement der Auseinandersetzung lässt sich in den kommenden Tagen noch weiter trefflich streiten. Im Dunst immer neuer Argumente verliert sich daher nicht selten die Idee an sich, für die die Befürworter kämpfen. Diese Idee bedeutet für sie - und gemeint ist die Stadt! - einen Wert an sich. Dagegen wagen nicht mal die Gegner grundsätzlich etwas einwenden, um nicht als &quot;Kulturbanausen&quot; in die Stadtgeschichte eingehen zu wollen. Deren Motive - die der Gegner - sind daher anders, oft multipel zusammengewürfelt, verkünden und &quot;flyern&quot; jeden noch so unwichtigen Gedankensplitter, wenn er nur dem &quot;Dagegen&quot; gerecht wird. &quot;Für was&quot; man dann schliesslich genauer steht, wenn nicht gegen alles, &quot;was da so von den Stadtoberen kommt&quot;, bleibt oft unklar, da in der Regel kaum Einheitlichkeit herrscht in protestierenden Lagern. Dem &quot;Prinzip Hoffnung&quot;, dass die dereinst (eventuell!) nicht ausgegebenen Euros dann fliessend diesem oder jenem Projekt, dieser oder jener Organisation oder Institution zugeschlagen werden könnte, unterschätzt die Dynamik von Räten und deren Zusammensetzung, die bekanntlich jeden einzelnen Posten abzusegnen haben. Dieses Gedränge ist jeweils voller Überraschungen. Nun hat sich das zuständige Ratsgremium mit Mehrheit halt mal für einen ordentlichen &quot;Ruck&quot; (Herzog) entschieden und geht da durchaus für einmal konform mit Keynes&#039; Ansicht, &quot;dass Sparsamkeit gesamtwirtschaftlich auch mal negative Folgen zeitigen kann&quot;, erhofft sich mit der mutigen Entscheidung einen wesentlichen Schritt in die Zukunft und nichts weniger als &quot;das notwendige i-Tüpfelchen&quot; für die Stadt, um konkurrenzfähig zu werden und zu bleiben. Davon - sind die Befürworter überzeugt - sollen möglichst alle Bürger profitieren, sei es direkt durch den Besuch von Veranstaltungen, oder indirekt durch eine sich auf breiterer Basis wirtschaftlich und kulturell positiv weiter entwickelnde Stadt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Auseinandersetzung um das KKH wird, wie man sieht und liest, neuerdings auch durch Folklore und Mummenschanz mit mehr oder weniger geglückten Einfällen garniert (Und wo Herr Reile auftaucht, wird es &#8211; wie erkennbar &#8211; meistens besonders anstrengend lustig). Das Sprücheklopfen und das Tafelbeschreiben gehört nun halt eher zu den Gegnern einer Vorlage. Das ist alles hoch demokratisch, auch wenn man sich ab und zu schon Gedanken macht über Sinn oder Unsinn. Aber das ist eine persönliche Frage. Über die Finanzierbarkeit des Projekts als ein Hauptelement der Auseinandersetzung lässt sich in den kommenden Tagen noch weiter trefflich streiten. Im Dunst immer neuer Argumente verliert sich daher nicht selten die Idee an sich, für die die Befürworter kämpfen. Diese Idee bedeutet für sie &#8211; und gemeint ist die Stadt! &#8211; einen Wert an sich. Dagegen wagen nicht mal die Gegner grundsätzlich etwas einwenden, um nicht als &#8220;Kulturbanausen&#8221; in die Stadtgeschichte eingehen zu wollen. Deren Motive &#8211; die der Gegner &#8211; sind daher anders, oft multipel zusammengewürfelt, verkünden und &#8220;flyern&#8221; jeden noch so unwichtigen Gedankensplitter, wenn er nur dem &#8220;Dagegen&#8221; gerecht wird. &#8220;Für was&#8221; man dann schliesslich genauer steht, wenn nicht gegen alles, &#8220;was da so von den Stadtoberen kommt&#8221;, bleibt oft unklar, da in der Regel kaum Einheitlichkeit herrscht in protestierenden Lagern. Dem &#8220;Prinzip Hoffnung&#8221;, dass die dereinst (eventuell!) nicht ausgegebenen Euros dann fliessend diesem oder jenem Projekt, dieser oder jener Organisation oder Institution zugeschlagen werden könnte, unterschätzt die Dynamik von Räten und deren Zusammensetzung, die bekanntlich jeden einzelnen Posten abzusegnen haben. Dieses Gedränge ist jeweils voller Überraschungen. Nun hat sich das zuständige Ratsgremium mit Mehrheit halt mal für einen ordentlichen &#8220;Ruck&#8221; (Herzog) entschieden und geht da durchaus für einmal konform mit Keynes&#8217; Ansicht, &#8220;dass Sparsamkeit gesamtwirtschaftlich auch mal negative Folgen zeitigen kann&#8221;, erhofft sich mit der mutigen Entscheidung einen wesentlichen Schritt in die Zukunft und nichts weniger als &#8220;das notwendige i-Tüpfelchen&#8221; für die Stadt, um konkurrenzfähig zu werden und zu bleiben. Davon &#8211; sind die Befürworter überzeugt &#8211; sollen möglichst alle Bürger profitieren, sei es direkt durch den Besuch von Veranstaltungen, oder indirekt durch eine sich auf breiterer Basis wirtschaftlich und kulturell positiv weiter entwickelnde Stadt.</p>
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